Aktuelles

Mitteilung vom 26.08.2016

Lesung: Wie meine Mutter dement wurde

In der Stadtbibliothek Füssen, Lechhalde 3, 87629 Füssen liest Burkhard Spinnen am Freitag, 30.09.2016, 19 Uhr aus seinem Buch.

Buch von Burkhard Spinnen

Buch von Burkhard Spinnen

"Die letzte Fassade. Wie meine Mutter dement wurde" ist im Herder-Verlag erschienen. 

 

 

Mitteilung vom 26.08.2016

Auch in PFRONTEN: Europaweiter Aktionstag „Move for Dementia“

Am Sonntag, 04.09.2016 wird Pfronten gemeinsam mit Städten und Gemeinden in 12 europäischen Ländern den Aktionstag „Move for Dementia“ begehen.

Unter dem Motto „Für ein Leben mit Demenz in der Gemeinschaft“ werden kleine Gruppen von Fußgängern, Radfahrern oder auch mit Autos (sogar Oldies!), Rollis oder anderen Fahrzeugen in der Zeit zwischen 14.00 und 17.00 Uhr zwischen „Saltenanne“ im Steinach und „Escheböck“ in Rehbichl unterwegs sein.  Der von der „Aktion Demenz“ unterstützte Aktionstag findet im Vorfeld des weltweiten Alzheimer-Tages statt.

 

Die wichtigsten Informationen finden Sie auf dem Plakat zum Download.

 

„Wir freuen uns, gemeinsam mit Menschen aus so vielen Ländern ein Zeichen für eine offene und integrative Gesellschaft zu setzen, in der Menschen mit Demenz genauso willkommen sind wie alle anderen,“ so Veronika Rist-Grundner vom Verein für Nachbarschaftliche Unterstützung und Zeitvorsorge (NUZ). „Wir laden alle ein, Junge und Alte, Starke und Schwache, Einheimische und Zugezogene am 4. September mit dabei zu sein. Besonders freut es uns, wenn  Vereine, Gruppen und Initiativen sich gemeinsame mit ihren (ehemaligen) Mitgliedern an diesem „Move“ beteiligen.“

 

Es gibt zwei Möglichkeiten der Teilnahme:
1. Man kommt zu einem der Startpunkte (Saltenanne oder Escheböck) und holt sich eine Teilnahmekarte ab. Danach macht man sich auf den Weg zum Zielpunkt (Escheböck oder Saltenanne). Dort gibt man die ausgefüllte Teilnahmekarte ab. Wichtig ist auch, die benötigte Zeit selbst einzutragen.
Es ist jegliches Gefährt erlaubt. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung! (Straßentauglichkeit, Fahrerlaubnis etc.) – Radfahrer und Wanderer sollten am besten den Radweg „Rund um Pfronten“ benutzen. Für einen eventuellen Rücktransport stellen sich die Oldtimer-Freunde zur Verfügung.

2. Eine Teilnahme ist auch dann möglich, wenn man nur zum Escheböck oder Saltenanne kommt und dort eine Teilnahmekarte ausfüllt und abgibt.

An beiden Orten wird es Livemusik geben und eine Stärkung von den Pfrontener Bäuerinnen. Beim Escheböck ist an diesem Tag „normaler Gastbetrieb“ – und die Wirtsleute freuen sich über einen guten Umsatz!

 

NUZ hofft auf regenfreies Wetter und zahlreiche, gut gelaunte Mitmacher.

 

„Wir laden alle ein, Junge und Alte, Starke und Schwache, Einheimische und Zugezogene am 4. September mit dabei zu sein. Besonders freut es uns, wenn  Vereine, Gruppen und Initiativen sich gemeinsame mit ihren (ehemaligen) Mitgliedern an diesem „Move“ beteiligen.“, so Rist-Grundner.
Verena Rothe von der deutschlandweit tätigen Aktion Demenz ergänzt: "Bewegung muss nicht gleich Sport bedeuten. Bewegung, besonders gemeinsame Bewegung,  macht einfach gute Laune - bei Menschen mit genauso wie bei Menschen ohne Demenz.“ Wichtig sei dabei generell Kontakte innerhalb der Gemeinschaft zu fördern. "Das bringt dann auch Bewegung in die Diskussion über Demenz. Demenz ist kein rein medizinisch-pflegerisches Thema, sondern betrifft die Gesellschaft als Ganzes“, so Rothe.

Der Aktionstag findet absichtlich bereits rund zwei Wochen vor dem Welt-Alzheimertag am 21. September statt. „Es ist wichtig, sich mehr als nur einen Tag im Jahr mit dem Thema auseinander zu setzen“, so Günter Niermann, Leiter des Generationentreffs Enger in Ostwestfalen.
Im „Generationen Treff Enger“ wurde die Idee für den Aktionstag geboren und über die „Aktion Demenz“ weiter verbreitet. Man kennt sich:  Der Generationen Treff   erhielt ebenso wie NUZ e.V.  einen Förderpreis der Robert Bosch Stiftung sowie den europäischen Stiftungspreis EFID (European Foundations’ Initiative on Dementia).  Aktion Demenz e.V. war mit der fachlichen Begleitung aller Projekte betraut.
Der Aktionstag findet in zahlreichen Städten und Gemeinden statt. Insgesamt sind es über 100 beteiligte Initiativen in 12 europäischen Ländern (Belgien, Bulgarien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Irland, Niederlande, Österreich, Portugal, Schottland, Zypern). PFRONTEN ist ein Teil davon und BEWEGT SICH MIT!

 

Mehr zu den beteiligten Initiativen und Orten  finden Sie auf der Seite des Generationen Treffs Enger.

Mitteilung vom 26.08.2016

Bewerben für den Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis!

Mit dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis werden außergewöhnliche Leistungen im Gesundheits und Pflegebereich ausgezeichnet.

Bayerischer Gesundheits- und Pflegepreis

Bayerischer Gesundheits- und Pflegepreis

Der Preis unterstützt auch das Networking der verschiedenen Akteure und verbreitet innovative Ideen.


Ziel des Preises ist es außergewöhnliche, herausragende Leistungen im Gesundheits- und Pflegebereich auszeichnen. Es sollen neue, moderne und innovative Ansätze vermittelt und verbreitet werden. Darüber hinaus soll der Preis das Networking und die Kooperationen der Akteure im Gesundheits- und Pflegeeesen verbessern und damit den Gesundheits- und Pflegestandort Bayern ausbauen und stärken.

Der nächste Bayerische Gesundheits- und Pflegepreis wird 2017 verliehen.Vorschläge sind bis 7.10.2016 einzureichen.

 

Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit- und Pflege erfahren Sie alles über Teilnahme und Bewerbung.

Mitteilung vom 27.07.2016

Im Herbst 2016 Schulungen für Demenzhelfer in Kaufbeuren

Für alle, die sich ehrenamtlich oder privat um demenzkranke Menschen kümmern, werden auch in Kaufbeuren wieder Kurse angeboten.

Schulungen für Demenzhelfer

Die Schulungen für Demenzhelfer sind für alle gedacht, die ehrenamtlich als Begleiter mit Demenzkranken arbeiten möchten und deren Angehörige entlasten wollen oder selbst in der Familie mit dem Thema Demenz konfrontiert sind. In der Schulung können Laien eine Grundbasis für die Demenz- und Alltagsbegleitung erlernen. Die Schulungsteilnehmer können im Anschluss an die Schulung ihre betroffenen Angehörigen im häuslichen Umfeld versorgen, können aber auch in entsprechenden sozialen Einrichtungen arbeiten.


Der Kurs findet am 14./15.10.2016, 21./22.10.2016, sowie am 11./12.11 und 18./19.11.2016 in der Blauen Blume und der Hospitalstiftung in Kaufbeuren statt. 


Kursbegleitung: Maria Reinhard und Gisela Roscher

 

Anmeldung:
Geschäftsstelle des Netzwerks Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren-Ostallgäu e.V.
Baumgarten 32
87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 871880

netzwerk-Altenhilfe(at)web.de

www.altenhilfe-kaufbeuren-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 22.07.2016

Fortbildung der Koki über "Nähe und Distanz"

Am 13.07.2016 wurde im Landratsamt Ostallgäu ein Vortrag zu Beziehungsaufbau und Grenzsetzung in der sozialen Arbeit angeboten.

Das Seminar wurde gehalten von Magdalena Strätz (Dipl.Psychologin) im Rahmen der Fortbildungen der „koordinierenden Kinderschutzstellen“.

 

Seminarunterlagen zum Download

Mitteilung vom 20.07.2016

„Gemeinsam können wir viel verändern“

Der Landkreis Ostallgäu hat seinen Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung im Modeon vorgestellt.

Maria Rita Zinnecker (fünfte von links) mit Irmgard Badura (links), Waltraud Joa (dritte von links), der Bühnenmitwirkenden Amelie Dornacher (vierte von rechts) und den Arbeitsgruppenleitern (von links) Christine Bibiella, Renate Dantinger, Brigitte Schröder, Hubert Endhardt, Andreas Koop und Wolfgang Neumayer.

Einen informativen und abwechslungsreichen Abend erlebten über 150 Teilnehmer am 14. Juli im Modeon Foyer. Die barrierefreie Veranstaltung war ein voller Erfolg. „Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ war der Titel der Veranstaltung auf dem mit Musikvideos, kurzen Theaterstücken und Interviews Inklusion an konkreten Alltagssituationen und zukünftigen Projekten im Landkreis erklärt wurde.

So wird eine Informationsveranstaltung für Arbeitgeber im Herbst stattfinden, um diese für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu gewinnen. Ein Ratgeber für Barrierefreiheit im privaten Wohnungsbau wird erarbeitet, der u.a. den gemeindlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung weitergegeben wird und Schulungen für Busfahrer sollen angeboten werden.

 

Insgesamt hat der Aktionsplan über 63 Maßnahmen und viele weitere Ideen für Projekte. Landrätin Maria Rita Zinnecker verglich seine Umsetzung mit einem Marathon. In fünf Jahren werde man noch nicht am Ziel sein, aber einen guten Teil der Strecke geschafft und das Leben von Menschen mit Behinderung im Ostallgäu verbessert haben.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war ein prominenter Gast. Irmgard Badura, Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung erklärte, was für sie Inklusion bedeutet; Menschen mit und ohne Behinderung auf reden Augenhöhe miteinander; Menschen ohne Behinderung versuchen, sich in die Lage von Menschen mit Behinderung hineinzuversetzen; Menschen mit Behinderung entscheiden mit, wenn es um ihre Interessen geht. Der Landkreis, so Frau Badura, ist hier mit seinem Aktionsplan auf dem richtigen Weg und ein Vorbild.

 

Ein Lob, das die Landrätin gerne weitergab. Denn viele hatten sich bei der Erstellung des Aktionsplan engagiert und es braucht noch viele mehr, vor allem die Betroffenen selbst, um den Aktionsplan umzusetzen. Den sieben Arbeitsgruppenleitern dankte die Landrätin persönlich für ihr Engagement.

Besonders dankte aber Landrätin Zinnecker der Initiatorin des Aktionsplans, der Beauftragten des Landkreises für Menschen mit Behinderung, Frau Waltraud Joa. Sie hatte im November 2013 den Kreisausschuss überzeugt, einen Aktionsplans zu gestalten, und war seitdem unermüdlich an dessen Erarbeitung beteiligt.

 

Für Frau Joa hat sich in den letzten Jahren im Bereich Inklusion schon viel getan. Insbesondere bei dem Abbau von Barrieren auf Straßen und Wege und in öffentlichen Gebäuden. Es muss noch viel gemacht werden, aber aus ihrer eigenen Erfahrung bestätigte sie den Teilnehmern, dass das Engagement im Team die Inklusion voranbringt und Spaß macht!

 

Download

Aktionsplan Inklusion „Gut leben inklusive“

Aktionsplan Inklusion "Gut leben inklusive" - Kurzfassung

Aktionsplan Inklusion "Gut leben inklusive" - leichte Sprache

Mitteilung vom 12.07.2016

Inklusiver Sportaktionstag für das Ostallgäu und Kaufbeuren am 24.09.2016: Schnupperstockschießen in Kaufbeuren/Hirschzell und Mannschaftsschießen verschiedener Einrichtungen

Special Oympics Bayern bietet einen "Aktivtag" in Hirschzell an für alle Aktiven und Interessierten.

Aktionstag Special Olympics zum Stocksport

Auf Initiative des SV Geisenried in Kooperation mit dem ASV Hirschzell und Special Olympics Bayern wird ein Schnuppertag in der Sportart Stocksport angeboten. Stocksport gibt es in Bayern seit den Sommerspielen in Passau 2013 und den Winterspielen in Lam 2014, sowie bei den Special Olympics Inzell 2015.

 

Mit dem „Aktivtag“ bieten Special Olympics Bayern und Sportvereine ein neues attraktives Angebot und geben Einblick in den Vereinssport. Der Aktivtag wendet sich an Neueinsteiger sowie bereits erfahrene Athleten. Zusätzlich werden vom Landkreis Ostallgäu Schülerinnen und Schüler in den Aktivtag eingebunden. die Veranstaltung soll in einem inklusiven Rahmen stattfinden. Der Schnupperkurs bietet die Möglichkeit, sich in einer professionellen Umgebung und unter Anleitung von ausgebildeten Trainern auszuprobieren. Neben einer Einführung in den Stocksport werden Technik und Spielformen, gemeinsames Spiel- und Wettbewerbsschießen, sowie Mannschaftsschießen von verschiedenen Behinderteneinrichtungen angeboten.

 

Termin: 24.09.2016, 9-17 Uhr

Ort: Frankenrieder Str. 40, 87600 Kaufbeuren (Sportanlage Hirschzell)

Zielgruppe: Athleten,Trainer und Betreuer

Schirmherrin: Landrätin Maria Rita Zinnecker
Ausrichter: SV Geisenried und ASV Hirschzell
Förderer: Landkreis Ostallgäu, Autohaus Singer, VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

 

Nähere Infos zum Download

Anmeldeformular

Mitteilung vom 06.07.2016

„Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ Landkreis startet in die Inklusion

Am 14. Juli stellt der Landkreis Ostallgäu ab 19.00 Uhr im Modeon den kommunalen Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ vor.

Die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Behinderung findet in Marktoberdorf statt. Sie ist barrierefrei und bietet viele Mitmachmöglichkeiten. Schirmherrin ist die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura.

     

Menschen mit und ohne Behinderung wohnen als Nachbarn Tür an Tür, arbeiten im Unternehmen oder Betrieb als Kollegen zusammen und verbringen gemeinsam die Freizeit. Das bedeutet zum Beispiel konkret Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Dazu müssen Barrieren im Alltag abgebaut und Bewusstsein für Inklusion geschaffen werden.

           

Wie das im Landkreis gelingt – damit haben sich über einhundert betroffene und nicht betroffene Bürger, Fachleute, Vertreter von Verwaltung und anderen Organisationen intensiv im Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ beschäftigt. In ihm sind über hundert Maßnahmen, Ideen und Projektvorschläge enthalten.

   

Der Aktionsplan wird mit einem großen Rahmenprogramm vorgestellt. Einen Rolli-Parcours meistern, sich im Dunkelzelt ohne zu sehen zurechtfinden, an Sinnesstationen mit Tast- und Geruchssinn neues entdecken. Das und vieles mehr bietet die Veranstaltung „Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ am 14. Juli ab 19.00 Uhr im Modeon in Marktoberdorf.

  

Die Veranstaltung ist für alle offen und barrierefrei. Neben einer Gebärdendolmetscherin stehen eine induktive Höranlage und Informationen in leichter Sprache zur Verfügung. Wer einen besonderen Assistenzbedarf hat oder Fragen, kann sich beim Inklusionskoordinator des Landkreises, Dr. German Penzholz, unter 08342 911-511 oder per E-Mail german.penzholz(at)lra-oal.bayern.de melden.

Sozialleistungen

Kontakt

Marlene Dopfer 

Soziales Bürgerbüro

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-111
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