Aktuelles

Mitteilung vom 08.02.2017

Zentrum Bayern Familie Soziales (ZBFS) berät auch in Kempten mit eigenen Sprechtagen

Das ZBFS ist für Elterngeld, Integration von Menschen mit Behinderung in Arbeit, Schwerbehindertenausweis und viele andere Hilfen zuständig.

Die nächsten Sprechtage in Kempten, Altstadthaus, Schützenstr. 2, 87435 Kempten
21.02.2017, 10:00 - 15:00 Uhr
28.03.2017, 10:00 - 15:00 Uhr
25.04.2017, 10:00 - 15:00 Uhr
30.05.2017, 10:00 - 15:00 Uhr
27.06.2017, 10:00 - 15:00 Uhr
Dort können Sie sich persönlich beraten lassen, Anträge stellen und Unterlagen abgeben, ohne die Infostelle in Augsburg aufsuchen zu müssen.

 

Mehr zu den einzelnen Leistungen des ZBFS

Mitteilung vom 13.01.2017

Bezirk Schwaben vergibt 2017 wieder den Sozialpreis „Miteinander“ Für Ehrenamt und Soziales - Ausschreibung hat begonnen

Mit dem Preis werden alle zwei Jahre ehrenamtliche Leistungen und innovative professionelle Projekte im Sozialbereich gewürdigt.

Das Bild zeigt den Titel zum Flyer für den Sozialpreis mit den Stichworten "Pflege" "Ehrenamt" "Soziales"

Das Bild zeigt den Titel zum Flyer für den Sozialpreis mit den Stichworten "Pflege" "Ehrenamt" "Soziales"

Der Preis wird im Oktober 2017 verliehen, die Ausschreibung dazu läuft: Ab sofort können sich Interessierte für den Sozialpreis bewerben.  

 

Mit seinem Sozialpreis „Miteinander“, der alle zwei Jahre vergeben wird, will der Bezirk Schwaben freiwillige und  ehrenamtliche Leistungen sowie innovative professionelle Projekten im Sozialbereich würdigen. Der Preis wird im Oktober 2017 verliehen, die Ausschreibung dazu beginnt jetzt: Ab sofort können sich Interessierte für den Sozialpreis bewerben.

 

Der Sozialpreis „Miteinander“ besteht aus zwei Teilen, einem Ehrenamtspreis und einer Würdigung für innovative Projekte der professionellen sozialen Arbeit. Für den Ehrenamtspreis können Gruppen, Initiativen und Projekte, aber auch Einzelpersonen vorgeschlagen werden, die sich im ehrenamtlichen Engagement im Bezirk Schwaben im Sozialbereich engagieren. Bevorzugt werden Projekte und Initiativen, die inhaltlich mit den Aufgaben des Bezirks zu tun haben, deren ehrenamtliche Arbeit also mit Menschen mit Behinderung, Hilfe zur Pflege oder Hilfen für psychisch kranke beziehungsweise suchtkranke Menschen zu tun hat. Die Aufteilung des Preisgeldes ist möglich bei Anerkennung von mehreren Preisträgern oder Anerkennung einzelner erwähnenswerter Projekte. Es gibt eine Preissumme von 5.000 € bei einem Preisträger, bei Aufteilung auf bis zu drei Preisträger ist der erste Preis mit 3.000 € dotiert, der zweite Preis mit 1.500 € und der dritte Preis mit 750 €.

 

 „Mit seinem Ehrenamtspreis will der Bezirk Schwaben das Ansehen und den Stellenwert der freiwilligen Arbeit im sozialen Bereich stärken“, so Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. „In vielen sozialen Einrichtungen sind die Ehrenamtlichen unverzichtbar, aber häufig wird dieser Einsatz von der Öffentlichkeit zu wenig gewürdigt“. Anerkennung gebühre den Freiwilligen nicht nur wegen des hohen zeitlichen Engagements und ihres persönlichen Einsatzes, sondern auch, „weil sie durch ihre Tätigkeiten – beispielsweise Besuchsdienste in Pflegeheimen oder Freizeitangebote für psychisch Kranke – bereits jetzt schon vorbildhaft in Sachen Inklusion tätig sind“, betont Reichert.

 

Während der Ehrenamtspreis bereits seit 2009 vergeben wird, hat der Schwäbische Bezirkstag in diesem Jahr entschieden, künftig zusätzlich professionelle Projekte mit einer Würdigung auszuzeichnen. Es können dafür ungewöhnliche, erfolgreiche, gelungene oder neuartige Projekte, Konzeptionen, Initiativen, Lösungen oder Ideen für soziale Projekte aus der Behinderten-, der Sozialpsychiatrischen oder der Pflegearbeit eingereicht werden. Die Würdigung findet mit der Verleihung des Ehrenamtspreises am Montag, 9. Oktober 2017 in Augsburg beim Bezirk Schwaben statt. Diese Anerkennung ist nicht mit einem Preisgeld verbunden.

Über die beiden Komponenten des Sozialpreises „Miteinander“ des Bezirks Schwaben kann man sich hier informieren: www.bezirk-schwaben.de/miteinander.

 

Die Informationen und Bewerbungsunterlagen können auch direkt beim Bezirk Schwaben, Sozialverwaltung, Elisabeth Engelhart, Hafnerberg 10, 86152 Augsburg, Telefon: 0821 3101-352, Telefax: 0821 3101-200, E-Mail: elisabeth.engelhart(at)bezirk-schwaben.de angefordert werden. Bewerbungsende ist am Freitag, 14. Juli 2017.

Mitteilung vom 04.01.2017

Information zum Thema "Zu Hause leben – mit Unterstützungs- und Pflegebedarf"

Das Landratsamt Ostallgäu lädt zu einer Veranstaltung über die Beschäftigung von Haushaltshilfen in der häuslichen Pflege ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Kaufbeuren und dem Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren statt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Kaufbeuren und dem Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren statt.

Es werden zwei Termine angeboten:

 

Donnerstag, den 16. März 2017, 15.00 – 17.00 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Hauptstraße 10, 87672 Roßhaupten


Freitag, den 17. März 2017, 15.00 – 17.00 Uhr

Veranstaltungssaal des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung, Gartenweg 9, 87600 Kaufbeuren.

Ein großer Wunsch für viele ältere Menschen ist es, bis zum Lebensende zu Hause zu leben. Das kann die Betroffenen und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen stellen. Sie stehen vor der Frage, wie und wo kann die notwendige Unterstützung und Betreuung organisiert werden. Neben den bestehenden Angeboten der ambulanten und stationären Pflege nutzen Familien auch die Möglichkeit der Versorgung durch osteuropäische Haushaltshilfen.

 

Die Veranstaltung gibt Antworten zu folgenden Fragen: 

Welche rechtlichen Modelle einer sogenannten „rund um die Uhr Pflege“ gibt es und welche Kosten entstehen für die Familien? Wie sieht das Spannungsfeld zwiischen den Erwartungen der Familien und den Anforderungen an eine rechtskonforme und bedarfsgerechte Beschäftigung aus?

Wie funktioniert die Vermittlung von Haushaltshilfen aus dem europäischen Ausland?

Welche Tätigkeiten dürfen Haushaltshilfen übernehmen, welche nicht? 

Wie sieht denn der individuelle Unterstützungs-, Pflege- oder Betreuungsbedarf tatsächlich aus? 

Welche Möglichkeiten durch Leistungen aus der Pflegeversicherung, von niedrigschwelligen Entlastungs- und Betreuungsdiensten oder andere Alternativen gibt es möglicherweise und wohin können sich die Bürger im Ostallgäu mit ihren Fragen wenden? 

 

Referentinnen:

Gudrun Matusch, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Annett Krüger / Katharina Dursun, Fachberatungsstellen für pflegende Angehörige

 

Beim Termin in Kaufbeuren am 17.03.2016 besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Veranstaltung  Informationen über das Moosmanghaus der Hospitalstiftung (beschützender Bereich) zu erhalten.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Kaufbeuren und dem Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren statt.

Hinweis:
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnahme ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, möglich. Wir bitten deshalb, sich bei Bedarf im Vorfeld im Landratsamt bei Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises zu melden: 08342 911-475 oder Christine.Seiz-Goeser(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 02.01.2017

Rentensprechtage 2017 der Deutschen Rentenversicherung

Die Rentenversicherungsträger bieten Beratung an verschiedenen Orten im Landkreis und in Kaufbeuren an. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich!

Durch die Rentensprechtage der Deutschen Rentenversicherung Schwaben (früher LVA Schwaben) hat jeder Bürger  individuell und in allgemeiner Form die Möglichkeit, über Rechte und Pflichten in der Rentenversicherung aufgeklärt zu werden.

 

Füssen:
jeden Dienstag jeweils von 8.30-12.00 und 13.20-15.30 Uhr

Rathaus Füssen, Lechhhalde 3, 87629 Füssen

(nicht am 28.02., 18.04., 08.08., 15.08. und 31.10.2017)
Terminvereinbarung: 08362/903-126

 

Marktoberdorf:
Grundsätzlich jeden 1., 2. und 3. Montag im Monat von 8.30-12.00 und 13.20-15.30 Uhr

Rathaus Marktoberdorf, Richard-Wengenmeier-Platz 1, 87616 Marktoberdorf

06.02.2017, 13.02.2017, 20.02.2017,
06.03.2017, 13.03.2017, 20.03.2017,
03.04.2017, 10.04.2017, 24.04.2017,
08.05.2017, 15.05.2017, 22.05.2017, 29.05.2017,
19.06.2017, 29.06.2017,
03.07.2017, 10.07.2017, 17.07.2017, 24.07.2017,
21.08.2017,
04.09.2017, 18.09.2017, 25.09.2017,
09.10.2017, 16.10.2017, 23.10.2017,
06.11.2017, 13.11.2017, 20.11.2017,
04.12.2017, 11.12.2017, 18.12.2017


Kaufbeuren:
Jeden Donnerstag von 8.30-12.00 und 13.00-15.30 Uhr

Rathaus Kaufbeuren, Kaiser-Max-Straße 1, 87600 Kaufbeuren

(nicht am 15.06. und 28.12.2017)


Beratungen können nur mit angemeldetem Termin erfolgen.
Telefonische Anmeldung: 0821 500-1700

Für die Anmeldung benötigen Sie Ihre persönliche Versicherungsnummer.

Mitteilung vom 20.12.2016

Neue Förderrichtlinien für ambulante Dienste in der Pflege sowie ambulanter und teilstationärer Pflege- und Pflegeberatungsdienste (FEBP).

Der Sozialausschuss verabschiedete am 25.10.2016 die neuen Förderrichtlinien.

Die Förderrichtlinien basieren auf der aktiven Mitarbeit von Vertretern der ambulanten Pflegedienste, wie hier am 05.03.2016 im Landratsamt Ostallgäu. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Die Förderrichtlinien basieren auf der aktiven Mitarbeit von Vertretern der ambulanten Pflegedienste, wie hier am 05.03.2016 im Landratsamt Ostallgäu. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Die neuen Förderrichtlinien des Landkreises Ostallgäu für niedrigschwellige Entlastungs- und Betreuungsangebote sowie ambulanter und teilstationärer Pflege- und Pflegeberatungsdienste (FEBP) unterstützen die Wahlfreiheit des Bürgers und eine Vielfalt des Angebots. Sie gelten ab dem 01.01.2017. Das neue Programm unterstützt gezielt verschiedene alltagsnahe Dienste von Bürgern mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen.

 

Mehr Informationen und Download

Mitteilung vom 25.11.2016

Dr. Nowak: "Demenz kann jeden treffen."

Das Mehrgenerationenhaus Roßhaupten lud mit der Kontaktstelle Demenzhilfe zu einem Vortrag und stellte den Helferkreis Demenz vor.

Dr. Christoph Nowak, Facharzt für Allgemeinmedizin bei seinem Vortrag zum Thema „Demenz kann jeden treffen“ im Mehrgenerationenhaus Mitanand Roßhaupten

Dr. Christoph Nowak, Facharzt für Allgemeinmedizin bei seinem Vortrag zum Thema „Demenz kann jeden treffen“ im Mehrgenerationenhaus Mitanand Roßhaupten.

Der Görisrieder Facharzt für Allgemeinmedizin und gerontopsychiatrische Grundversorgung Dr. Christoph Nowak ging an diesem Abend auf die häufigste Form der Erkrankung, die Alzheimer Demenz, und auf den Umgang mit den Betroffenen ein. Dr. Nowak vermittelte fachkompetent und kurzweilig die Auswirkungen dieser neurodegenerativen Erkrankung, die mit Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen, Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit und Abnahme der Fähigkeit, mit den Aktivitäten des täglichen Lebens zurecht zu kommen, einhergeht.

 
Dr. Nowak empfahl allen Beteiligten zu Hause und in der Öffentlichkeit einen wertschätzenden, ehrlichen und unterstützenden Umgang mit den erkrankten Personen. Die Angehörigen sollen möglichst frühzeitig eine Diagnostik in die Wege leiten und die vorhandenen Unterstützungsangebote annehmen.
Im Anschluss an den Vortrag wurden die Fragen der Besucher beantwortet. 

 

Helferkreis Demenz in Roßhaupten

 

Anette Schweiger, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Mitanand Roßhaupten und der Kontaktstelle Demenzhilfe Allgäu stellte das Angebot des Helferkreises Demenz vor, der seit eineinhalb Jahren Demenzkranke in Roßhaupten und in der Umgebung betreut. Sie erzählte von den Erfahrungen, wie entlastend dieses Angebot für Angehörige sei und dass es die Möglichkeit gibt bei bereits vorhandener Pflegestufe, die Betreuungsstunden über die Pflegekasse abzurechnen. Der Helferkreis besteht aus acht Helferinnen. Lambert Müller, Fachlehrer für Pflegeberufe, aus Roßhaupten, steht dem Helferkreis beratend zur Seite und leitet die monatlichen Reflexionstreffen.

 

Wer Interesse an einem persönlichen Beratungsgespräch hat, meldet sich unter der Telefonnummer 08367/9121426 bei der Kontaktstelle Demenzhilfe Allgäu in Roßhaupten, Anette Schweiger.

Mitteilung vom 21.11.2016

Von der Praxis für die Praxis

Wie man Menschen mit Behinderung gut ins Arbeitsleben integrieren kann, zeigten Experten und Fachstellen im Landratsamt Ostallgäu auf.

Experten und Fachstellen boten Arbeitgebern im Landratsamt Ostallgäu umfassende In-formationen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. An der Veranstaltung be-teiligten sich Peter Klöck, Firma WWS, Marktoberdorf, Klaus Bernegger, Berufsschule St. Georg, Kempten, Heiner Tischer, Sonderpädagogisches Förderzentrum Don Bosco, Mark-toberdorf, Roland Lumpe, Agentur für Arbeit Kempten, Johann Mayr Integrationsamt-ZBFS Augsburg, Markus Prophet, Handwerkskammer Schwaben, Rochus Kaiser, Ausbildungs-leiter des Berufsbildungswerks Kempten, Marianne Mayer, Moderatorin, Stefan Heigl, IHK Schwaben, Landrätin Maria Rita Zinnecker , Beauftragte für Menschen mit Behinderung Waltraud Joa, Michael Breitsameter, Kath. Jugendfürsorge und Robert Neuhauser, Integ-rationsfachdienst Schwaben (von links).

Experten und Fachstellen boten Arbeitgebern im Landratsamt Ostallgäu umfassende Informationen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. An der Veranstaltung beteiligten sich Peter Klöck, Firma WWS, Marktoberdorf, Klaus Bernegger, Berufsschule St. Georg, Kempten, Heiner Tischer, Sonderpädagogisches Förderzentrum Don Bosco, Marktoberdorf, Roland Lumpe, Agentur für Arbeit Kempten, Johann Mayr, Integrationsamt-ZBFS Augsburg, Markus Prophet, Handwerkskammer Schwaben, Rochus Kaiser, Ausbildungsleiter des Berufsbildungswerks Kempten, Marianne Mayer, Moderatorin, Stefan Heigl, IHK Schwaben, Landrätin Maria Rita Zinnecker , Beauftragte für Menschen mit Behinderung Waltraud Joa, Michael Breitsameter, Kath. Jugendfürsorge und Robert Neuhauser, Integrationsfachdienst Schwaben (von links).

Arbeitgebern wurde im Landratsamt in Marktoberdorf vorgestellt, wie Menschen mit Behinderung der Einstieg in das Erwerbsleben oder dessen Fortführung ermöglicht werden kann. Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Waltraud Joa und die Inklusionskoordination des Landkreises Ostallgäu brachten in einer Veranstaltung Arbeitgeber und unterstützende Fachstellen zusammen. Beispiele von Firmen zeigten, wie die Beschäftigung von Fachkräften mit Handicap gewinnbringend für beide Seiten erfolgen kann.

 

Waltraud Joa wollte mit der Veranstaltung Arbeitgeber sensibilisieren, Mitarbeiter mit Handicap zu beschäftigen, und aufzeigen, dass sie bei der Umsetzung nicht alleingelassen werden. Moderiert von Marianne Mayer, ehem. Behindertenbeauftragte des Landkreises Unterallgäu und Michael Breitsameter von der Kath. Jugendfürsorge, fand eine Diskussion zwischen Vertretern von Stellen mit Schlüsselfunktion bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung statt. Im Anschluss bot sich die Möglichkeit, auf die Experten zuzugehen und weitere Informationen einzuholen.

 

Die Arbeitgeber erhielten breite Informationen zu Praktikum und Ausbildung sowie zu Beschäftigung und deren Unterstützung und Begleitung. So bietet die Agentur für Arbeit Berufsorientierungsmaßnahmen für Menschen mit Handicap an. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Probearbeit bis zu drei Monaten einen Zuschuss von bis zu 100 % für den Arbeitgeber zu gewähren. Durch Praktika für Menschen mit Handicap können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennenlernen. Praktikumsplätze sind unabdingbar, damit ein Weg ins Arbeitsleben gefunden werden kann. Ein breites Berufsfindungs- und Ausbildungsprogramm bieten Berufsbildungswerke.

 

„Das Größte Handicap für Menschen mit Behinderung sind Vorurteile“, fassten es die beiden Moderatoren zusammen. Dabei seien Menschen mit Behinderung „im Vergleich oft besser qualifiziert“, so Landrätin Frau Zinnecker. Dennoch sind viele arbeitslos. Wie ein gelingendes Arbeitsverhältnis entstehen kann, stellte die Inhaberin eines Backwarengeschäftes vor, welche nach einer Ausbildung eine dauerhafte Anstellung bot.

 

Roland Lumpe, Leiter der Abt. Reha bei der Bundesagentur für Arbeit, hat in seiner Behörde vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten und sieht in einer Probebeschäftigung bis hin zur Bezuschussung von Ausbildungs- und Arbeitsverhältnissen gute Möglichkeiten. Stefan Heigl von der IHK bestätigte, dass ein Praktikum oft helfe, einen Arbeitsplatz zu erhalten. Gerade im Handwerk kommt es im Laufe des Berufslebens oft zu Krankheiten oder Behinderungen. Dann kann Markus Prophet von der Hand-werkskammer Schwaben durch individuelle Beratung Lösungen für eine passende Stelle finden. Ein solches Beispiel ist ein Mitarbeiter der Firma WWS Haustechnik in Marktoberdorf. Aufgrund einer Erkrankung war die jahrzehntelange Tätigkeit in der Montage nicht mehr möglich. Es erfolgte eine Umschulung für die Lagerverwaltung. Der Mitarbeiter bekundete, dass er so die Möglichkeit bekam, weiterhin für seine Firma tätig zu sein. Es wäre sehr schwer für ihn gewesen, nicht mehr im Erwerbsleben zu stehen. Sein Firmenleiter, Peter Klöck, konnte seinen Mitarbeiter produktiv weiter beschäftigen. Klöck ergänzte, dass es auch seinem Firmenteam gut tue, wenn es merke, dass die Führung hinter einem stehe, wenn sich gesundheitliche Bedingungen ändern. Wichtige Stelle ist das Integrationsamt beim ZBFS (Zentrum Bayern Familie Soziales) in Augsburg, welches mit der Finanzierung von passgenauen Hilfen ein Erwerbsleben ermöglicht. Individuelle Beratung kann man sich beim Integrationsfachdienst holen. Junge Menschen können über Berufsbildungswerke qualifiziert werden. Dies wurde bei der Veranstaltung auch praktisch erlebbar, denn die Bewirtung übernahmen Schüler der Berufsförderschule St. Georg in Kempten, welche ihre erlernten Fähigkeiten bestens unter Beweis stellten.

 

Waltraud Joa möchte Arbeitgeber und Menschen mit Behinderung zusammenbringen und hat Ideen für eine Jobbörse. Unternehmen könnten Praktika und Probearbeit anbieten.

 

Weitere Informationen zu Ansprechpartnern 

Download der Broschüre von der "Praxis für die Praxis"

Mitteilung vom 14.11.2016

Vortrag von Dr. Christoph Nowak zum Thema Demenz

In Roßhaupten spricht Dr. Christoph Nowak am 17.11.2016 zum Thema Demenz.

Die Kontaktstelle Demenzhilfe Allgäu am Mehrgenerationenhaus Mitanand Roßhaupten lädt ein zum Vortrag über das Krankheitsbild Demenz.

 

Donnerstag, den 17.11.2016 um 19:30 Uhr

Gemeindesaal Roßhaupten, Hauptstraße 10

(Der Vortragssaal im Gemeindehaus Roßhaupten ist trotz der Baustellen im Ort gut erreichbar!)

 

Referent ist Dr. Christoph Nowak,

Facharzt für Allgemeinmedizin, gerontopsychiatrische Grundversorgung, aus Görisried.


Der Vortrag ist gedacht für alle Interessierten, die wissen möchten, wie man Demenzkranken richtig begegnet, ob zu Hause beim betroffenen Angehörigen oder in der Öffentlichkeit, beim Einkaufen,.... Demenz geht uns alle an.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu Informationsgesprächen mit dem Helferkreis Demenz Roßhaupten. 

 

 

Kontakt

Schnieringer Irmgard

Soziales Bürgerbüro

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-111
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