Aktuelles

Mitteilung vom 16.10.2017

Helga Rohra spricht am Donnerstag 16.11.2017, 15.30 Uhr in Roßhaupten über ihre Erfahrungen mit Demenz

Die selbst an Demenz erkrankte Referentin möchte anderen Betroffenen und

deren Angehörigen Mut machen.

Helga Rohra

Helga Rohra

Ein Leben kann auch mit Demenz spannend und lebenswert sein. Was gibt Menschen mit der Diagnose Demenz die Kraft zum Weitermachen? Was können Nicht-Betroffene für den Umgang miteinander und für sich selbst lernen? Was sollte die Gesellschaft beachten?


Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch mit dem Publikum sowie zu Einzelgesprächen.
Eintritt frei – Das Mehrgenerationenhaus Roßhaupten freut sich über eine Spende.

 

Veranstalter: Mehrgenerationenhaus Roßhaupten 

Mitteilung vom 04.10.2017

„Demenz – ein zentrales Thema unserer Zeit“ unter diesem Motto informierte der Demenzbeauftragte Stephan Vogt am Welt-Alzheimertag im Bürgerhaus Irsee

Demenz ist eine Diagnose, die oftmals von Angst und Hilfslosigkeit begleitet wird.

Der Demenzbeauftragte Stephan Vogt mit Dr. Ulrich Mühlen, Seniorenbeauftragter des Marktes Irsee und Bertram Sellner, 2. Bürgermeister des Marktes Irsee (von links)

Diesem Gefühl wollte sich der Demenzbeauftragte Stephan Vogt mit den Anwesenden stellen. In seinem Vortrag, am 21.09.2017 im Bürgerhaus Irsee, informierte er über die Hintergründe einer Demenz. Die Bürger erhielten unter anderem Angaben über das Erscheinungsbild und mögliche Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen. Ebenso erhielten sie Auskunft über professionelle Unterstützungsangebote und er erläuterte die Hintergründe des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“. Jedoch eines der wichtigsten Themen an diesem Abend war der richtige Umgang mit den betroffenen Personen.

 
Am Ende gab es noch die Möglichkeit an einer offenen Gesprächsrunde teilzunehmen. In dieser Runde hatte jeder die Möglichkeit noch einmal direkt Fragen zu stellen oder sich einfach mit den Teilnehmern, sowie dem Seniorenbeauftragten Dr. Ulrich Mühlen und dem Demenzbeauftragten Stephan Vogt, über persönliche Erfahrungen auszutauschen.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Veranstaltung ein Erfolg war und jeder Teilnehmer etwas für sich persönlich mitnehmen konnte.


Kontaktdaten:
Demenzbeauftragter des Landratsamt Ostallgäu
Stephan Vogt
Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstr. 11
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-624

 

Seniorenbeauftragter der Gemeinde Irsee
Dr. Ulrich Mühlen
Sprechstunde jeden 1. Donnerstag im Monat
9-12 Uhr (Bürgerhaus Irsee, Sitzungssaal im 1. Stock)
Auch telefonisch in dieser Zeit erreichbar unter: 08341/434854
E-Mail: ullem(at)posteo.de

Mitteilung vom 04.10.2017

Demenz geht alle an – DEMENSCH-Ausstellung startet am 12. Oktober in Buchloe mit Begleitprogramm

Der Landkreis Ostallgäu eröffnet mit Bürgermeister Josef Schweinberger und den ortsansässigen Demenzhilfe-Organisationen die Wanderausstellung „DEMENSCH“.

Demensch-Ausstellung in Buchloe

Demensch-Ausstellung in Buchloe

Humor kann dabei helfen, einfühlsam mit Demenz und ihren Erscheinungsformen umzugehen. Die Ausstellung hat zum Ziel für einen menschlichen Umgang mit Demenz zu werben. Die in Buchloe ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann sollen einen wichtigen Beitrag leisten, Alltagssituationen von Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörige noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Vom 12. Oktober an bis 09. November 2017 werden die Bilder an unterschiedlichen Orten im Innenstadtbereich zu sehen sein. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

 

Humor ist Ausdruck einer Kultur, die Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Die unterhaltsamen Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter auch dazu ermutigen, sich mit der besonderen Situation von Menschen mit Demenz auseinanderzusetzen. Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“. „Wir wünschen uns, dass Demenz und Demenzbetroffene einfach Teil der Gesellschaft sind und diese sorgsam mit ihnen umgeht. Die Bilder von Peter Gaymann leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

DEMENSCH-Ausstellung: Dezentral an 40 Orten in Buchloe

Die Bilder sind dezentral an 40 Ausstellungsorten in Buchloe verteilt. Schwerpunkt bildet dabei die Achse zwischen Bahnhof und dem Rathaus Buchloe. Die Motive werden in den Schaufenstern des Einzelhandels wie auch im Reisezentrum des Bahnhofs, der Klinik Buchloe, dem Senioren- und Pflegeheim, dem Rathaus und weiteren Stellen zu finden sein. Dem liegt die Idee zu Grunde, dass die Bürgerinnen und Bürger im Alltag auf die Motive stoßen. Sie sollen dadurch mit dem Thema „Demenz“ in Kontakt und auch ins Gespräch kommen. So werden Hemmschwellen abgebaut, im ganz normalen Alltag über das „Tabu-Thema“ Demenz zu sprechen.

Durch die unterschiedlichen Ausstellungsorte der Exponate sollen auch möglichst viele Menschen erreicht werden. Alle 40 Plätze sind in einem Flyer zusammengestellt. Einige der Werke können rund um die Uhr, andere zu den Öffnungszeiten des Ausstellungsortes betrachtet werden.

Die Ausstellungszeit wird umrahmt von einem abwechslungsreichen Begleitprogramm. Dabei sind Veranstaltungen in den Stadtteilen Lindenberg und Hohensolgen geplant. Es gibt auch die Möglichkeit ausgewählte Bilder im Rahmen von geführten Spaziergängen zu besichtigen. Der Demenzbeauftrage für den Landkreis, Stephan Vogt, bietet mehrere Führungen an. In diesem Rahmen wird Vogt die Motive erläutern und in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Austausch mit den Interessierten gehen. Termine sind in der Begleitbroschüre veröffentlicht.

 

Flyer zum Download

 

Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am 12. Oktober um 19:30 Uhr Kolpinghaus Buchloe in der Kolpingstraße 7 statt.

  

Eine Schulung für die ehrenamtliche Begleitung von Menschen mit Demenz der örtlichen Kontaktstelle der Demenzhilfe Buchloe des Bayerischen Rotes Kreuz Kreisverband Ostallgäu ist für den Januar 2018 angekündigt. Hierzu sind auch pflegende Angehörige recht herzlich eingeladen.

 

Für Rückfragen und Anmeldungen wenden Sie sich an die Koordinatorin Annett Filser, Telefon 08241 / 9974782.

Mitteilung vom 26.09.2017

Fortbildungsangebot der Koki : „ Ach übrigens,….“ Schwierige Gespräche führen

Am Mittwoch, 4.Oktober, 14.00-17.00 Uhr findet in Kaufbeuren eine Fortbildung für Fachkräfte aus dem Jugendhilfe- und Gesundheitsbereich statt.

Veranstaltungsort ist der Alte Sitzungssaal, Zi. 203 Altbau im Kaufbeurer Rathaus.

 

Inhalte:

„Ist ein Gespräch per se schwierig oder empfinde ich es als „schwierig“?
Wovon hängt das ab?“ (Anregung zur Selbstreflexion)
„Welche typischen schwierigen Situationen begegnen uns in der Praxis und wie kann man praktisch damit umgehen?“ (Intervision und Gruppenarbeit)
„Was kann helfen, um es direkt als „Anker“ mit in den praktischen Alltag zu nehmen“ (Kernelemente zur Gesprächsführung bei schwierigen Gesprächen aus systemischer Sicht)


Es ist auch Zeit für den Austausch mit anderen Netzwerkpartnern eingeplant. Es sind nur noch ein paar wenige Plätze frei.

Anmeldung per E-Mail:

Antonia Kranz   

Koordinierende Kinderschutzstelle
Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf   

Telefon: 08342 911-911
E-Mail: Antonia.Kranz(at)lra-oal.bayern.de

Wenn Sie sich noch anmelden (gerne per mail) und keinen Platz mehr erhalten, bekommen Sie eine Rückmeldung, ansonsten sind Sie angemeldet.

Mitteilung vom 19.09.2017

Angebote zum Weltalzheimer-Tag am 21.09.2017 in Füssen

Lernen sie Einrichtungen für Senioren und Seniorinnen kennen!

Mitteilung vom 18.09.2017

Musik ist Lebensfreude: Charity-Konzert in der Musikakademie in Marktoberdorf am Sonntag, 05.11.2017, 19 Uhr

Valeria Proano und die Max-Kinker-Band bieten Latin Music zugunsten der Marktoberdorfer Einrichtung "Lebensfreude" dar.

Lebensfreude Marktoberdorf

Lebensfreude Marktoberdorf

Bürgermeister Wolfgang Hell als Schirmherr und Dr. Klaus Michel, Vorsitzender des Vereins Lebensfreude laden gemeinsam zum musikalischen Spaziergang durch Südamerika. Der Erlös kommt der Einrichtung "Lebensfreude" zugute, welche sich für Demenzkranke Menschen einsetzt.

Einladung zur Veranstaltung

Weitere Infos zum Konzert

Mitteilung vom 11.09.2017

Demenzbeauftragter Stephan Vogt spricht am Welt-Alzheimertag im Bürgerhaus Irsee zum Thema: "Demenz - ein zentrales Thema unserer Zeit"

Bürgermeister Andreas Lieb und Seniorenbeauftragter Ulrich Mühlen laden gemeinsam am 21. September 2017, 19:30 Uhr im Bürgerhaus Irsee, Meinrad-Spieß-Platz.

Die Veranstalter aus Irsee erläutern die Beweggründe zu dieser Veranstaltung mit dem Demenzbeauftragten Stephan Vogt, welche Information und Gesprächsangebot sein soll:

 

"Gehört dieses Thema nicht ohnehin zu denjenigen, die in den Medien und in der öffentlichen Debatte am häufigsten vorkommen? Das ist zweifellos zutreffend.

Aber es stimmt auch, dass bei diesem Thema starke Emotionen mitschwingen, Unsicherheit und Angst in vorderster Linie. Demenz ist so eine Art Schreckgespenst, das jeden älter werdenden Menschen scheinbar unverhofft überfallen und aus der vertrauten Bahn werfen kann. Hat man nicht sogar schon von Personen um die 50 gehört oder gelesen, denen dies Schicksal widerfahren ist? Ist niemand davor gefeit? Kann es auch mich treffen? Jederzeit? Ab einem gewissen Alter? Was tue ich dann? Kann ich vorbeugend etwas tun, um nicht in diese Situation zu geraten? Was könnte es für mich bedeuten, wenn mein Partner oder meine Partnerin davon betroffen sein würden, meine Mutter, mein Vater, meine Schwester, mein Bruder ....? Werde ich dann damit letztendlich allein gelassen sein und klar kommen müssen? Oder gibt es für einen solchen Fall wirksame und erreichbare Unterstützung und Entlastung? Wo finde ich die? Fragen über Fragen. Klare Antworten, die mich ruhiger und zuversichtlicher machen?
Es gibt diese Antworten. Viele der drängenden Fragen zu diesem Thema werden bei der Veranstaltung am 21. September im Bürgerhaus in Irsee angesprochen und behandelt werden. Der Demenzbeauftragte Stephan Vogt wird uns grundlegende fachliche Informationen zu Merkmalen und Anzeichen einer Demenz und zum Umgehen mit betroffenen Menschen, aber auch zu institutionellen Unterstützungsangeboten und solchen auf ehrenamtlicher Basis geben und anschließend als Gesprächspartner zur Verfügung stehen."

  

Bürger aus Irsee und den Nachbargemeinden sind eingeladen.

Mitteilung vom 29.08.2017

Beschäftigung einer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft: Verträge von Vermittlungsagenturen prüfen

Für immer mehr Familien ist die Beschäftigung einer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft eine Möglichkeit Angehörige zu Hause zu versorgen.

Pflegeverträge sollten geprüft sein.

Die Branche der „24 Stunden Pflege“ boomt. Doch häufig gibt es bei der Vermittlung einen Haken. Die Formulierungen in den Verträgen sind nicht immer für den Bürger nachvollziehbar.

Eine Studie der Hans Böckler Stiftung ergab, dass 10% der Pflegebedürftigen mit einer sogenannten „24 Stunden Hilfe“ versorgt werden. Für den Landkreis Ostallgäu betrifft das zwischen 150 und 300 Haushalte. Eine Größenordnung, die auch von den Fachstellen für pflegende Angehörige bestätigt wird. Eine offizielle Zahl gibt es nicht.

 

Zahlreiche Unternehmen vermitteln gegen Rechnung ausländische Betreuungskräfte, die im Haushalt des Pflegebedürftigen für mehrere Wochen leben. Die Verbraucherzentrale Berlin hat Verträge von Vermittlungsagenturen geprüft. Bei der Hälfte der Verträge werden die Leistungen der Vermittlung und die der Betreuung  nicht genau beschrieben und voneinander getrennt. In dreiviertel der Betreuungsverträge wird nicht auf das gesetzliche Widerrufsrecht hingewiesen. Kein Anbieter der Stichprobe verpflichtet sich schriftlich das A1 Formular vorzulegen. Das A1 Formular ist für die Familien jedoch der einzige Nachweis, dass die Haushaltshilfe in ihrem Heimatland sozialversichert ist, wie Christine Seiz-Göser, die Ostallgäuer Seniorenbeauftragte des Landkreises betont. Dies sei auch bei einer Überprüfung durch den Zoll wichtig, ergänzt sie und weist darauf hin, dass bei der Verbraucherzentrale Berlin Verträge von Vermittlungsagenturen kostenlos überprüft werden können: www.pflegevertraege.de oder 030 54445968.

 

Weitere Informationen zur Beschäftigung von ausländischen Haushalts- und Betreuungskräften finden sich auf unserer Webseite: Link 

  

Wer sich vor Beschäftigung einer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft grundsätzliche Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten von heimischen Entlastungs- und Betreuungsleistungen einholen will, ist bei den Fachstellen für pflegenden Angehörigen richtig. Die Fachstellen für pflegende Angehörige analysieren mit Ihnen den Pflegebedarf und informieren Sie umfassend zu den Leistungen der Pflegeversicherung. 
 
Ansprechpartnerin: Christine Seiz-Göser, Ostallgäuer Seniorenbeauftragte, Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-475 oder christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de

Kontakt

Irmgard Schnieringer

Soziales Bürgerbüro

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-111
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