Aktuelles

Mitteilung vom 22.07.2016

Fortbildung der Koki über "Nähe und Distanz"

Am 13.07.2016 wurde im Landratsamt Ostallgäu ein Vortrag zu Beziehungsaufbau und Grenzsetzung in der sozialen Arbeit angeboten.

Das Seminar wurde gehalten von Magdalena Strätz (Dipl.Psychologin) im Rahmen der Fortbildungen der „koordinierenden Kinderschutzstellen“.

 

Seminarunterlagen zum Download

Mitteilung vom 20.07.2016

„Gemeinsam können wir viel verändern“

Der Landkreis Ostallgäu hat seinen Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ zur Inklusion von Menschen mit Behinderung im Modeon vorgestellt.

Maria Rita Zinnecker (fünfte von links) mit Irmgard Badura (links), Waltraud Joa (dritte von links), der Bühnenmitwirkenden Amelie Dornacher (vierte von rechts) und den Arbeitsgruppenleitern (von links) Christine Bibiella, Renate Dantinger, Brigitte Schröder, Hubert Endhardt, Andreas Koop und Wolfgang Neumayer.

Einen informativen und abwechslungsreichen Abend erlebten über 150 Teilnehmer am 14. Juli im Modeon Foyer. Die barrierefreie Veranstaltung war ein voller Erfolg. „Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ war der Titel der Veranstaltung auf dem mit Musikvideos, kurzen Theaterstücken und Interviews Inklusion an konkreten Alltagssituationen und zukünftigen Projekten im Landkreis erklärt wurde.

So wird eine Informationsveranstaltung für Arbeitgeber im Herbst stattfinden, um diese für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu gewinnen. Ein Ratgeber für Barrierefreiheit im privaten Wohnungsbau wird erarbeitet, der u.a. den gemeindlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung weitergegeben wird und Schulungen für Busfahrer sollen angeboten werden.

 

Insgesamt hat der Aktionsplan über 63 Maßnahmen und viele weitere Ideen für Projekte. Landrätin Maria Rita Zinnecker verglich seine Umsetzung mit einem Marathon. In fünf Jahren werde man noch nicht am Ziel sein, aber einen guten Teil der Strecke geschafft und das Leben von Menschen mit Behinderung im Ostallgäu verbessert haben.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war ein prominenter Gast. Irmgard Badura, Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung erklärte, was für sie Inklusion bedeutet; Menschen mit und ohne Behinderung auf reden Augenhöhe miteinander; Menschen ohne Behinderung versuchen, sich in die Lage von Menschen mit Behinderung hineinzuversetzen; Menschen mit Behinderung entscheiden mit, wenn es um ihre Interessen geht. Der Landkreis, so Frau Badura, ist hier mit seinem Aktionsplan auf dem richtigen Weg und ein Vorbild.

 

Ein Lob, das die Landrätin gerne weitergab. Denn viele hatten sich bei der Erstellung des Aktionsplan engagiert und es braucht noch viele mehr, vor allem die Betroffenen selbst, um den Aktionsplan umzusetzen. Den sieben Arbeitsgruppenleitern dankte die Landrätin persönlich für ihr Engagement.

Besonders dankte aber Landrätin Zinnecker der Initiatorin des Aktionsplans, der Beauftragten des Landkreises für Menschen mit Behinderung, Frau Waltraud Joa. Sie hatte im November 2013 den Kreisausschuss überzeugt, einen Aktionsplans zu gestalten, und war seitdem unermüdlich an dessen Erarbeitung beteiligt.

 

Für Frau Joa hat sich in den letzten Jahren im Bereich Inklusion schon viel getan. Insbesondere bei dem Abbau von Barrieren auf Straßen und Wege und in öffentlichen Gebäuden. Es muss noch viel gemacht werden, aber aus ihrer eigenen Erfahrung bestätigte sie den Teilnehmern, dass das Engagement im Team die Inklusion voranbringt und Spaß macht!

 

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Aktionsplan Inklusion „Gut leben inklusive“

Aktionsplan Inklusion "Gut leben inklusive" - Kurzfassung

Aktionsplan Inklusion "Gut leben inklusive" - leichte Sprache

Mitteilung vom 12.07.2016

Inklusiver Sportaktionstag für das Ostallgäu und Kaufbeuren am 24.09.2016: Schnupperstockschießen in Kaufbeuren/Hirschzell und Mannschaftsschießen verschiedener Einrichtungen

Special Oympics Bayern bietet einen "Aktivtag" in Hirschzell an für alle Aktiven und Interessierten.

Aktionstag Special Olympics zum Stocksport

Auf Initiative des SV Geisenried in Kooperation mit dem ASV Hirschzell und Special Olympics Bayern wird ein Schnuppertag in der Sportart Stocksport angeboten. Stocksport gibt es in Bayern seit den Sommerspielen in Passau 2013 und den Winterspielen in Lam 2014, sowie bei den Special Olympics Inzell 2015.

 

Mit dem „Aktivtag“ bieten Special Olympics Bayern und Sportvereine ein neues attraktives Angebot und geben Einblick in den Vereinssport. Der Aktivtag wendet sich an Neueinsteiger sowie bereits erfahrene Athleten. Zusätzlich werden vom Landkreis Ostallgäu Schülerinnen und Schüler in den Aktivtag eingebunden. die Veranstaltung soll in einem inklusiven Rahmen stattfinden. Der Schnupperkurs bietet die Möglichkeit, sich in einer professionellen Umgebung und unter Anleitung von ausgebildeten Trainern auszuprobieren. Neben einer Einführung in den Stocksport werden Technik und Spielformen, gemeinsames Spiel- und Wettbewerbsschießen, sowie Mannschaftsschießen von verschiedenen Behinderteneinrichtungen angeboten.

 

Termin: 24.09.2016, 9-17 Uhr

Ort: Frankenrieder Str. 40, 87600 Kaufbeuren (Sportanlage Hirschzell)

Zielgruppe: Athleten,Trainer und Betreuer

Schirmherrin: Landrätin Maria Rita Zinnecker
Ausrichter: SV Geisenried und ASV Hirschzell
Förderer: Landkreis Ostallgäu, Autohaus Singer, VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

 

Nähere Infos zum Download

Anmeldeformular

Mitteilung vom 06.07.2016

„Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ Landkreis startet in die Inklusion

Am 14. Juli stellt der Landkreis Ostallgäu ab 19.00 Uhr im Modeon den kommunalen Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ vor.

Die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Behinderung findet in Marktoberdorf statt. Sie ist barrierefrei und bietet viele Mitmachmöglichkeiten. Schirmherrin ist die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura.

     

Menschen mit und ohne Behinderung wohnen als Nachbarn Tür an Tür, arbeiten im Unternehmen oder Betrieb als Kollegen zusammen und verbringen gemeinsam die Freizeit. Das bedeutet zum Beispiel konkret Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Dazu müssen Barrieren im Alltag abgebaut und Bewusstsein für Inklusion geschaffen werden.

           

Wie das im Landkreis gelingt – damit haben sich über einhundert betroffene und nicht betroffene Bürger, Fachleute, Vertreter von Verwaltung und anderen Organisationen intensiv im Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ beschäftigt. In ihm sind über hundert Maßnahmen, Ideen und Projektvorschläge enthalten.

   

Der Aktionsplan wird mit einem großen Rahmenprogramm vorgestellt. Einen Rolli-Parcours meistern, sich im Dunkelzelt ohne zu sehen zurechtfinden, an Sinnesstationen mit Tast- und Geruchssinn neues entdecken. Das und vieles mehr bietet die Veranstaltung „Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“ am 14. Juli ab 19.00 Uhr im Modeon in Marktoberdorf.

  

Die Veranstaltung ist für alle offen und barrierefrei. Neben einer Gebärdendolmetscherin stehen eine induktive Höranlage und Informationen in leichter Sprache zur Verfügung. Wer einen besonderen Assistenzbedarf hat oder Fragen, kann sich beim Inklusionskoordinator des Landkreises, Dr. German Penzholz, unter 08342 911-511 oder per E-Mail german.penzholz(at)lra-oal.bayern.de melden.

Mitteilung vom 01.07.2016

Demenzhilfe Allgäu - Wir sind da: Fach- und Begegnungstag

Auch heuer findet wieder ein Fachtag der Demenzhilfe Allgäu statt am Freitag, 15.07.2016, 9.30 - 16.00 Uhr im Kloster Irsee.

Das große Interesse von Bürgern, Betroffenen und Mitarbeitern im Fachgebiet war Ansporn zur Veranstaltung.
Ziel ist es, mittels des LEADER-Projekts "Kontaktstellen Demenzhilfe Allgäu" alltagsnahe Unterstützung für die Entlastung pflegender Angehöriger in den Allgäuer Gemeinden zu etablieren.


Mit Workshops, Vorträgen und Präsentationen werden Demenzhilfeangebote im Allgäu vorgestellt, Diskussionen angeregt und Informationen ausgetauscht. Die Teilnehmer können verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, wie die Situation von Demenzbetroffenen verbessert werden kann. Durch Begegnung soll ein neues Verständnis für die Situation demenzkranker Menschen geschaffen werden. Den beteiligten Akteuren werden neue thematische Impulse gegeben, über Ideenbörsen wird der Austausch gefördert.

 

Die Teilnahme von Ehrenamtlichen, pflegenden Angehörigen sowie Betroffenen ist ausdrücklich erwünscht. Auf Wunsch kann nach Voranmeldung für die gesamte Veranstaltung oder für die Dauer einzelner Workshops eine individuelle Einzelbegleitung angeboten werden.

 

Programmflyer

Anmeldung

Mitteilung vom 01.07.2016

Beratungstage 2016 bei Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe im 2. Halbjahr 2016

Der Bezirk Schwaben ist für viele Sozialhilfeleistungen zuständig, wenn es um Pflege oder Eingliederung geht.

Bezirk Schwaben

Bezirk Schwaben

Die Fachleute der Sozialverwaltung des Bezirks Schwaben nehmen sich gerne Zeit und helfen Ihnen an folgenden Tagen auch in Marktoberdorf weiter:

 

Frau Birke berät sie im

 

Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf,

(Besprechungszimmer siehe Anzeigetafel im Foyer)

in der Regel jeden ersten letzten Montag im Monat von  9.00 – 11.00 Uhr

Termine 2. Halbjahr 2016:

25.07.,26.09., 24.10., 28.11. und 19.12.2016

in 87629 Füssen, Lechhalde 3 im kleinen Sitzungssaal

in der Regel jeden ersten Mittwoch im Monat:

Termine 2016:

25.07., 26.09., 24.10., 28.11. und 19.12.2016

Mehr Informationen und Termine an weiteren Orten

 

Sie haben so einen  Ansprechpartner vor Ort und müssen nicht nach Augsburg fahren für eine persönliche Beratung.

 

Sie  erhalten

  • Informationen zu den Sozialhilfeleistungen des Bezirks in den Bereichen der Hilfe zur Pflege und der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung.
  • oder Vermittlung an die passenden Stellen und Informationen, wenn eine Leistung erforderlich wird, die der Bezirk selbst nicht erbringen kann.
Mitteilung vom 28.06.2016

Ostallgäuer Demenzbeauftragter Stephan Vogt spricht zu den Herausforderungen im Pflegebereich auf dem Pflegekongress im Bayerischen Landtag

Stephan Vogt war als Experte zum Pflegekongress unter dem Motto „Zukunftsplattform Pflege in Bayern“ eingeladen.

Der Ostallgäuer Demenzbeauftragte Stephan Vogt war als Experte eingeladen zum Pflegekongress im Bayerischen Landtag und stellte das Ostallgäuer Demenzkonzept vor.

Im Bayerischen Landtag fand ein Pflegekongress unter dem Motto "Zukunftsplattform Pflege in Bayern" statt.

Die regionale Gesundheitsversorgung im Bereich der Pflege sowie ein Konzept zum Erhalt der Verfügbarkeit von Arbeitskräften bei der Versorgung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen  waren die zentralen Themen des von Health Care Bayern e. V.  in Kooperation mit dem Institut für Qualitätssicherung in der Pflege e. V. (IQP) veranstalteten Pflegekongresses „Zukunftsplattform Pflege in Bayern“ im Bayerischen Landtag. Rund 300 Teilnehmer aus allen Bereichen des Gesundheitswesens informierten sich über neue Pflegekonzepte und diskutierten intensiv über die Herausforderungen im Pflegebereich. „Das Thema Pflege ist aktuell so wichtig, damit wir nicht auf eine humanitäre Katastrophe zulaufen“, so Bernhard Seidenath, Mitglied des Bayerischen Landtags und Vorstandsmitglied von Health Care Bayern e.V.. Christian Bredl, Leiter der Techniker-Krankenkasse Bayern, verwies in seinem Eingangsstatement unter anderem auf die Notwendigkeit des Ausbaus der sicheren Telematikinfrastruktur.

   

Das Ostallgäu ist die einzige Gebietskörperschaft Deutschlands, welche mit Stephan Vogt, einen hauptamtlichen Demenzbeauftragten hat. Stephan Vogt, stellte das Demenzkonzept aus dem Ostallgäu vor, welches eine bessere Wohn- und Gesundheitsversorgung für Demenzkranke zum Ziel hat.

   

„Die Hauptverantwortung von pflegebedürftigen Menschen wird auch heute hauptsächlich von Angehörigen übernommen“, so Edmund Schmauser, BMW-Betriebskrankenkasse und stellte Maßnahmen vor, wie betroffene Mitarbeiter bei der Organisation ihres Arbeitsalltages unterstützt werden können. Am Beispiel des anonymen Berichtssystems „CIRS“ zeigte Dr. Ottilie Randzio, leitende Ärztin im Bereich Pflege des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, Möglichkeiten zur Einführung einer offenen Fehlerkultur auf. „Personalnotstand, ein hoher Arbeitsunfähigkeitsstand sowie eine hohe Fluktuationsrate des Pflegepersonals stellen Pflegeheime vor große Herausforderungen“, erklärte Anke Franke, Heimleiterin des Maria-Martha-Stiftes Lindau. Neben Stressabbau, Talentförderung  und Fortbildung der einzelnen Mitarbeiter spielten auch Gestaltungsspielräume für das Pflegepersonal eine große Rolle, um ein Pflegeheim als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren, so Anke Franke. „Demographie muss endlich ent-dramatisiert werden“. Prof. Dr. Gerd Bosbach verlangte in seinem Vortrag einen Wechsel im gesellschaftlichen und politischen Umgang mit dem Thema Demographie.

   

Health Care Bayern e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Bayern zum Ziel gesetzt hat. Mit knapp 300 Mitgliedern zählt der Verein zu den bedeutendsten Netzwerken im deutschen Gesundheitswesen. Seit drei Jahren beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe auch intensiv mit dem Thema Pflege. Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken und niedergelassene Ärzte engagieren sich bei Health Care Bayern, ebenso wie Unternehmen, Krankenkassen, Verbände oder engagierte Einzelpersonen.

  

Das Institut für Qualitätssicherung in der Pflege (IQP) ist ein gemeinnütziger Verein von Vertretern aus Pflegewissenschaft, Medizin, Gerontologie, Ethik, Geisteswissenschaft sowie Repräsentanten aus Politik, Kranken- und Pflegeversicherung und Sozialmedizin mit Geschäftsstelle in München.

 

(Textquelle: Health Care Bayern e.V., Züricher Str. 27, 81476 München)

Mitteilung vom 18.05.2016

Kreistag Ostallgäu verabschiedet Kommunalen Aktionsplan zur Inklusion

„Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ heißt der Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, den der Kreistag einstimmig beschlossen hat.

Viele Betroffene verfolgen die Kreistagssitzung.

Insgesamt sind 63 Maßnahmen, mit denen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen verbessert werden soll, im Aktionsplan verankert.
 
Der Saal Ostallgäu war zur Vorstellung des Aktionsplans dicht gefüllt. Neben den Kreistagsmitgliedern waren auch die Bürgermeister der Ostallgäuer Gemeinden eingeladen. Knapp 30 Bürger waren als Zuhörer gekommen, darunter viele Betroffene; einige haben selbst am Plan mitgewirkt.
 
So wie Christine Bibiella, Marktbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Obergünzburg und Arbeitsgruppenleiterin im Aktionsplan. Sie stellte im Kreistag eine Maßnahme des Aktionsplans exemplarisch vor. Ihr Ziel ist es, dass öffentliche Arbeitgeber mehr Menschen mit Behinderung beschäftigen und damit auch als Vorbild für private Arbeitgeber dienen.
 
Dass es hier große Potenziale gibt, stellte Christine Bibiella den Anwesenden plastisch an ihrem eigenen Lebensweg dar. In der Jugend erblindet, hat sie nach der Ausbildung zur Industriekauffrau einen Arbeitsplatz bei einer Firma in Kempten bekommen. Dafür, so betonte sie, mussten aber beide Seiten – ihr Chef und ihre Kollegen auf der einen, sie als Betroffene auf der anderen Seite – sich auf den anderen einlassen.
 
Die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist ein Grundprinzip des Aktionsplans, wie Landrätin Maria Rita Zinnecker verdeutlichte und die Bürgermeister bat, sich in ihren Gemeinden für Inklusion weiter einzusetzen: „Die Gemeinden sind seit vielen Jahren engagiert daran, Barrieren vor Ort zu beseitigen. Mit dem Aktionsplan wollen wir sie dabei unterstützen, denn Inklusion muss vor allem vor Ort gelebt werden.“
 
Der Buchloer Bürgermeister Josef Schweinberger stimmte der Landrätin zu und empfahl seinen Kollegen, sich offensiv mit dem Thema zu beschäftigen und Barrieren in den Gemeinden abzubauen. Aus eigener Erfahrung war sein Rat: „Suchen Sie den Kontakt zu Menschen mit Behinderung, denn das ist für Sie ein großer Gewinn.“
 
In diesem Jahr werden die ersten sechs Maßnahmen durch die Kreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Frau Waltraud Joa, die Offene Behindertenarbeit (OBA) Kaufbeuren-Ostallgäu und das Landratsamt umgesetzt, darunter Infoveranstaltungen für Arbeitgeber und Schulungen für VHS-Dozenten.

 

Mehr zum Aktionsplan

Sozialleistungen

Kontakt

Marlene Dopfer 

Soziales Bürgerbüro

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-111
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